Susan Sarandon kritisiert Hollywood als mittelmäßig

Susan Sarandon arrives for the 69th Emmy Awards at the Microsoft Theatre on September 17, 2017 in Los Angeles, California. / AFP PHOTO / Mark RALSTON

Oscar-Preisträgerin Susan Sarandon („Dead Man Walking“) kritisiert Hollywoods Filmindustrie dafür, dass sie Mittelmäßigkeit belohne. „Intelligenz ist dort definitiv nicht nötig“, sagte sie der Zeitschrift „Vogue“. „Ich bin nicht sicher, ob sie ein Vor- oder Nachteil ist.“

Susan Sarandon arrives for the 69th Emmy Awards at the Microsoft Theatre on September 17, 2017 in Los Angeles, California. / AFP PHOTO / Mark RALSTON

Es herrsche „eine Bankiersmentalität“ in Hollywood, so die 71-Jährige. „Wenn jemand eine Rolle erhält, dann haben sie sich vorher angeschaut, wie viele Follower die Person im Netz hat.“

Sarandon freut sich darüber, dass mehr Rollen „für kompliziertere Frauen“ im Angebot sind. An den Maßstäben, wie Rollen besetzt werden, ändert sich nach Meinung der Schauspielerin nur langsam etwas: „Die Männer wählen Männer, die sie selbst gern wären, und Frauen, die sie haben möchten.“ Das spiele sich „irgendwo im Unterbewusstsein“ ab. Und es habe nichts damit zu tun, wer für die Rolle die beste Besetzung sei.

PR-Agentur Peter & Partner
http://www.peterundpartner.at

Bildquelle: APA (AFP)/MARK RALSTON
Bildtitel: Sarandon ist sich nicht sicher, ob Intelligenz was nützt

APA0000    2018-03-06/15:30

061530 Mär 18