Mutter von Taylor Swift sagte in „Grabsch“-Prozess aus

Singer-songwriter Taylor Swift performs her only full concert of 2016 during the Formula 1 United States Grand Prix at Circuit of The Americas on October 22, 2016 in Austin, Texas. / AFP PHOTO / SUZANNE CORDEIRO

Die Mutter von Pop-Star Taylor Swift (27) ist in dem Grapsch-Prozess zwischen der Sängerin und dem früheren Radio-DJ David Mueller in den Zeugenstand getreten. Ihre Tochter habe ihr von dem sexuellen Übergriff Muellers erzählt, sagte Andrea Swift am Mittwoch im Gericht in Denver (US-Staat Colorado), wie US-Medien berichteten.

   Sie sei zwar selbst bei dem Vorfall im Juni 2013 nicht dabei gewesen, habe aber wenig später ihre Tochter verstört erlebt. Die Sängerin sei „sehr aufgewühlt“ und „schrecklich beschämt“ gewesen, denn Mueller habe ihren „nackten Hintern“ begrabscht, gab die Mutter laut „People.com“ zu Protokoll. Sie hätten es für wichtig gehalten, Muellers Vorgesetzte bei dem Radiosender zu informieren. Sie seien aber nicht zur Polizei gegangen, um öffentlichen Wirbel zu vermeiden.

DENVER, CO – AUGUST 08: A group a about a dozen people wait in line to attend the civil case for Taylor Swift vs David Mueller at the Alfred A. Arraj Courthouse on August 8, 2017 in Denver, Colorado. Swift is suing David Mueller, a former DJ, for assault and battery after he allegedly groped her when they had a photo taken together June 2, 2013 at the Pepsi Center in Denver. Mueller is also suing Swift for supposedly pressuring his former employer, radio station KYGO, to fire him following the incident. Joe Mahoney/Getty Images/AFP

   Im Backstage-Bereich einer Konzerthalle hatte Swift mit Gästen, darunter Mueller, für Fotos posiert. Dabei soll er ihr an den Po gefasst haben, der DJ weist das zurück. Er habe die Sängerin, wenn überhaupt, unabsichtlich in der Rippen-Gegend berührt.

 Mueller verlor damals seinen Job. In seiner 2015 eingereichten Klage gegen Swift und ihr Team behauptet er, deren falsche Anschuldigungen hätten zu der Kündigung geführt. Die Sängerin klagte daraufhin wegen Missbrauchs und Körperverletzung. In dem auf zehn Tage angesetzten Zivilprozess soll sie auch selbst in den Zeugenstand treten.

   

Bildquelle: APA (AFP/Getty)/Joe Mahoney
Bildtitel: Das Publikumsinteresse am Prozess ist groß
APA0000    2017-08-10/12:39